Mein Wirken

Mein Wirken entfaltet sich im Zusammenspiel von Bewegung, Körperarbeit, innerer Ausrichtung und Stille.
Im Zentrum steht Verkörperung, die Fähigkeit, sich im eigenen Körper wieder zu orientieren, daraus Entscheidungen zu treffen und das eigene Leben zu gestalten.

Verkörperung meint hier ein vertieftes Körperbewusstsein, die Fähigkeit, innere Signale wahrzunehmen, einzuordnen und ihnen im Alltag zu folgen.

Was all diese Bereiche verbindet, ist Aufmerksamkeit für das, was sich im Moment zeigt, und Respekt vor dem individuellen Rhythmus.
Veränderung entsteht hier nicht durch Druck oder Vorgaben, sondern aus einem verkörperten Kontakt mit dir selbst, und aus Vertrauen in den Prozess.


Verkörperung als innere Orientierung

Im Zentrum meiner gesamten Arbeit steht Verkörperung.
Eine Form von Entwicklung, die nicht über Konzepte oder äußere Vorgaben entsteht, sondern aus dem, was im Leben tatsächlich erfahren und im Körper erinnert wird. Aus einem feinen Spüren dafür, was stimmig ist, was gerade gebraucht wird und was sich zeigen möchte.

Dieses Wissen liegt im Körper selbst, das habe ich immer wieder erfahren.
In meinem eigenen Weg ebenso wie in der Arbeit mit Menschen, die ich über Jahre begleiten durfte. Es zeigt sich als Körperintelligenz, als ein leises, aber klares Gespür dafür, was trägt und was nicht. Und es geht darum, diesem Wissen wieder zu vertrauen.


Vertrauen in den Körper

Vertrauen in innere Prozesse, auch dann, wenn sie sich nicht sofort erklären lassen. Und Vertrauen darin, dass Entwicklung einem eigenen Rhythmus folgt, einem Rhythmus, der sich nicht beschleunigen lässt, ohne an Tiefe zu verlieren. Dieses Wirken bewegt sich für mich in einem lebendigen Gleichgewicht: zwischen Aktivität und Ruhe, zwischen Bewegung und Stille, zwischen klarer Ausrichtung und offenem Raum.

Veränderung entsteht dort, wo Kontrolle allmählich durch Vertrauen ersetzt werden darf.
Und wo innere Klarheit nicht gemacht wird, sondern sich aus dem Erleben heraus formt, oft leise, manchmal langsam, aber verlässlich.

 

In meiner Arbeit zeigt sich immer wieder, dass unterschiedliche Prozesse Unterschiedliches brauchen.
Manche brauchen Struktur, Halt und eine klare Führung. Andere entfalten sich erst in Weite, mit Zeit und dem bewussten Erlauben von Nicht-Tun. Diese Unterschiede wahrzunehmen und ihnen angemessen zu begegnen, ist Teil meines Wirkens. Nicht nach einem festen Schema, sondern im direkten Kontakt mit dir, mit deinem Körper und mit dem, was sich gerade zeigt.

So entsteht ein Raum, der Orientierung gibt, ohne einzuengen, und Offenheit ermöglicht, ohne Halt zu verlieren.
Ein Raum, in dem Vertrauen wachsen kann, in dich selbst, in deine Wahrnehmung und in den Weg, der sich Schritt für Schritt entfaltet. Diese Haltung verbindet alle Bereiche meines Wirkens und bildet den Rahmen, in dem Entwicklung nicht gemacht, sondern ermöglicht wird.

Diese Haltung trägt alle Bereiche meines Wirkens und zeigt sich in unterschiedlichen Formen und Zugängen.


Tanz. Der Ursprung

Der Tanz war früh ein selbstverständlicher Teil meines Lebens.
Bewegung, Draußensein und körperliches Erleben haben meine Wahrnehmung geprägt, lange bevor daraus eine bewusste Praxis wurde.
Im freien Tanz wurde Bewegung für mich zu einem forschenden Erfahrungsraum.
Ein Raum des Lauschens, in dem Ausdruck, Körperwahrnehmung und innere Bewegung zusammenfinden durften.
Mit der Zeit kam eine bewusste Vertiefung hinzu.
In einer mehrjährigen tänzerischen Ausbildung und in der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Tanzstilen erweiterte sich mein Bewegungsrepertoire, nicht als Technik um der Technik willen, sondern als Möglichkeit, unterschiedliche Qualitäten im Körper erfahrbar zu machen.


Diese Vielfalt hat mein Verständnis von Bewegung geprägt.
Ich erlebte, wie unmittelbar körperliches Erleben auf innere Haltung, Klarheit und Ausrichtung wirkt und wie sehr sich das im Alltag und im Leben widerspiegelt.
Aus dieser Erfahrung heraus wurde Tanz für mich zu einer tragenden Ressource.
Nicht als Form oder Methode, sondern als Quelle meines heutigen Wirkens.

Aus diesem verkörperten Erfahrungsraum heraus haben sich die Wirkfelder meiner Arbeit entwickelt.


Körperarbeit. Körper als Erfahrungsraum

Der Körper trägt Erinnerung, Erfahrung und inneres Wissen.
Er reagiert unmittelbar auf das, was gelebt wird, oft jenseits dessen, was sich sprachlich fassen lässt.
In der Körperarbeit wird diese Sprache wieder wahrnehmbar.

Körperbewusstsein entsteht dort, wo diese Sprache gehört wird, nicht analytisch, sondern im direkten Erleben.

Mein Zugang zur Körperarbeit ist nicht symptomorientiert, sondern wahrnehmungsbasiert.
Es geht nicht darum, etwas zu reparieren oder zu verändern, sondern das ernst zu nehmen, was sich im Körper bereits zeigt.
Spannung, Rückzug, Unruhe oder Erschöpfung werden als Hinweise verstanden, als Ausdruck innerer Bewegungen, Bedürfnisse und Grenzen.

Über achtsame Präsenz, Berührung, Atem und innere Ausrichtung entsteht ein Raum, in dem diese Signale gehört werden können.
Daraus wächst Orientierung.

Nicht von außen, sondern von innen heraus.

Körperarbeit ist in meinem Wirken eingebettet in ein größeres Verständnis von Wandel.
Alles ist in Bewegung, alles steht in Beziehung.
Entwicklung geschieht nicht linear, sondern im Fluss, im eigenen Rhythmus.

Von hier aus wird der Zugang zu inneren Ebenen möglich, die jenseits des bewussten Denkens wirken.


Hypnose. Innere Ebenen und Ausrichtung

Hypnose eröffnet einen Zugang zu inneren Ebenen, die dem bewussten Denken oft nicht unmittelbar zugänglich sind.
Sie richtet die Aufmerksamkeit nach innen und ermöglicht Kontakt mit inneren Bildern, Prägungen, Überzeugungen und unbewussten Mustern.

Diese Ebene folgt nicht der Logik des Verstandes, sondern einer eigenen inneren Ordnung,
die aus Erfahrung, Wiederholung und emotionaler Bedeutung entstanden ist.
Hier formen sich Haltungen und innere Selbstbilder, die Wahrnehmen, Entscheiden und Handeln im Alltag prägen.

In meinem Wirken ist Hypnose ein Raum bewusster Begegnung.
Nicht um zu kontrollieren oder zu korrigieren, sondern um wahrzunehmen, zu verstehen und Integration zu ermöglichen.
In Sammlung und Präsenz können neue Perspektiven entstehen und innere Prozesse in Bewegung kommen.

Eingebettet in einen verkörperten Ansatz ergänzt Hypnose Bewegung und Körperarbeit um diese nach innen gerichtete Dimension – dort, wo innere Sicherheit, Orientierung und Vertrauen entstehen.

Stille wirkt hier als tragende Kraft. Als kraftvoller Raum von Sammlung und innerer Ordnung.


Stille. Die Kraft der Sammlung

Stille ist ein wesentlicher Teil meines Wirkens.
Sie eröffnet einen Raum des Ankommens, in dem sich sammeln darf, was zuvor in Bewegung war.
Präsenz entsteht hier nicht durch Tun, sondern durch Innehalten.

In der Stille geht es um Wahrnehmen und Spüren.
Darum, dem innerlich Anwesenden Raum zu geben, ohne Bewertung, ohne Analyse, ohne den Anspruch, etwas verändern zu müssen. Dieser Raum dient dem Gesehen-Werden dessen, was da ist.

Aus dieser Wahrnehmung kann innere Klarheit entstehen.
Nicht als sofortiger Impuls zum Handeln, sondern aus dem Spüren und dem Körperwissen heraus. Als verkörpertes Erkennen dessen, was stimmig ist oder gerade gebraucht wird.
Ob daraus ein nächster Schritt folgt, bleibt offen.

Stille bildet in meinem Wirken einen gleichwertigen Pol zur Aktivität.
Sie unterstützt Sammlung, Regeneration und Ausrichtung und schafft die Grundlage, wieder in Bewegung zu gehen. Klarer, präsenter und verbunden.


Intuitives Fasten. Ein zentraler Wirkraum

Aus diesem Verständnis heraus hat sich das Intuitive Fasten als ein zentraler Wirkraum herausgebildet.
Es verbindet körperliche Wahrnehmung, innere Klarheit und bewusste Ausrichtung auf eine Weise, die den Menschen wieder in einen direkten Kontakt mit sich selbst bringt.

Nicht als Programm und nicht als Methode der Selbstoptimierung, sondern als gelebte Erfahrung.
Als ein Weg, den Körper zu entlasten, zu klären und neu auszurichten. Körperlich, geistig und seelisch.

Für viele geht damit auch eine natürliche Regulierung des Gewichts einher.
Nicht, weil etwas erreicht werden soll, sondern weil der Körper wieder gehört wird und in sein eigenes Gleichgewicht findet.

Intuitives Fasten stärkt das Körperbewusstsein und unterstützt Prozesse von Reinigung, Aktivierung und Ausbalancierung.
Es wirkt nicht isoliert, sondern integriert sich in den Alltag und wirkt von dort aus weiter.