Intuitives Fasten

Ein körpernaher Erfahrungsraum

Das Intuitive Fasten ist ein körpernahes Fastenkonzept, das aus meiner persönlichen Erfahrung heraus entstanden ist und sich bereits über viele Jahre im Leben bewährt hat.

Es verbindet Körperwahrnehmung, innere Klarheit und bewusste Ausrichtung.
Nicht als starres System, sondern als lebendige Praxis, die sich in den Alltag integriert und von dort aus weiterwirkt.

Im Mittelpunkt steht nicht das Außen, sondern die Beziehung zum eigenen Körper, das Wahrnehmen von Impulsen und Signalen.
Nicht Leistung oder Disziplin, sondern ein Rhythmus, der sich am eigenen Körper und am Leben orientiert.

Das Intuitive Fasten beginnt mit einer bewussten, klaren Praxis über einen bestimmten Zeitraum.
Mit der Zeit entwickelt sich daraus ein Lebensstil, mit einem natürlichen Umgang mit den Bedürfnissen des eigenen Körpers und einer klaren inneren Ausrichtung.

Es passt sich dem Menschen an, nicht umgekehrt.


Intuitives Fasten als Wirkraum


Intuitives Fasten ist kein Konzept, das von außen vorgibt, wie etwas zu sein hat.

Es öffnet einen Erfahrungsraum, in dem individuelle Prozesse möglich werden, getragen von Körperbewusstsein, innerer Klarheit und der Bereitschaft, dem eigenen Empfinden wieder mehr Gewicht zu geben.

Worum es im Kern geht

Im Kern geht es beim Intuitiven Fasten um die Rückverbindung mit dem eigenen Körper.
Um ein feineres Spüren von Bedürfnissen und inneren Impulsen.

Gerade zu Beginn bietet es Orientierung und Struktur.
Mit zunehmender Erfahrung entsteht daraus Vertrauen.
Und schließlich ein selbstverständlicher, intuitiver Umgang mit dem eigenen Körper.

Der Körper wird dabei nicht optimiert oder diszipliniert.
Er wird als innere Orientierung verstanden.

Intuitives Fasten stärkt das Körperbewusstsein und unterstützt dabei,
Vertrauen in die eigenen Signale zu entwickeln und sie wieder ernst zu nehmen.

Es verzichtet bewusst auf äußere Vorgaben und lässt Raum für individuelle Prozesse.

Als Praxis, die Erfahrung ermöglicht.
Nicht als Methode, die etwas verspricht.


Das Intuitive Fasten ist eine Erinnerung.
Eine Rückkehr zu etwas, das im Körper bereits angelegt ist.
Zu einem natürlichen Rhythmus.
Zu einem Wissen, das nicht gelernt werden muss, sondern wieder zugänglich wird.

Aus dieser Rückkehr entsteht Halt.
Ein inneres Getragensein, weil man zu etwas zurückkehrt, das vertraut ist.

Der Körper erinnert sich an Pausen.
An Entlastung.
An sein eigenes Maß.

 

Und genau das ist der Grund, warum ich das Intuitive Fasten seit vielen Jahren lebe und weitergebe

Nicht, weil es spektakulär wäre. Sondern weil es zuverlässig wirkt.
Weil es einfach ist. Und weil es den Körper nicht überfordert, sondern entlastet.

Es braucht kein ewiges Durchhalten, kein Kämpfen und kein „besser werden“.

Es funktioniert, weil es natürlich ist.


Wie bei vielen anderen Wegen, die nachhaltig Veränderung im Leben bewirken,
fragt das Intuitive Fasten nach der Bereitschaft, Verantwortung für den eigenen Körper
und den eigenen Prozess zu übernehmen. Es setzt eine bewusste Entscheidung voraus.

Nicht Perfektion. Nicht Disziplin.

Ohne diese innere Entscheidung bleibt alles unverbindlich

Intuitives Fasten wirkt dort, wo jemand bereit ist, hinzuhören.
Hinzugehen. Und die eigenen Signale ernst zu nehmen.

Nicht aus Druck. Sondern aus Klarheit.

 

Das Intuitive Fasten bringt die bekannten Wirkungen des Fastens hervor, nicht über Härte,
sondern über einen Rhythmus, den der Körper annehmen kann.
Es entsteht wieder Raum im Körper.
Raum zum Entlasten, zum Durchspülen, zum Klären.

Der Organismus kann das tun, wofür er gemacht ist:
regulieren, ausscheiden, neu ausrichten.

Ich empfinde es jedes Mal wieder als reinigend und befreiend.
Körperlich, mental und emotional.

Als natürlicher Prozess, der sich aus dem Rhythmus ergibt.

 

 

Was möglich wird, wenn der Körper wieder gehört wird

Was sich im Intuitiven Fasten zeigt, ist individuell. Und doch entsteht mit der Zeit etwas sehr Konkretes.

Ein feineres Gespür für die Bedürfnisse und Signale des eigenen Körpers.
Für das, was guttut und das, was nicht mehr passt.

Das Verhältnis zum eigenen Körper verändert sich. Das Körperbewusstsein wächst. Nicht kontrollierend, sondern vertraut.
Entscheidungen rund ums Essen werden klarer, ohne inneres Ringen.

Mehr Leichtigkeit im Alltag. Mehr Klarheit im Kopf. Mehr Energie im Körper.

Nicht als Push, sondern als natürlicher Zustand.

Auch Veränderungen im äußeren Erleben können sich zeigen.
Ein natürlicherer Umgang mit dem eigenen Gewicht.
Ein Körper, der sich wieder in seinem eigenen Maß bewegt.
Ein Gewicht, das sich nicht mehr anfühlt wie ein Thema,
sondern individuell als Wohlfühlgewicht.

Ein frischeres Hautbild. Eine Ausstrahlung, die weniger gemacht ist und mehr aus innerer Stimmigkeit entsteht.

Nicht, weil etwas optimiert wird. Sondern weil der Körper wieder das tun darf,
was er kann, wenn man ihm zuhört.


Wenn du merkst, dass hier etwas in dir resoniert, kannst du dir einen Termin für ein persönliches Gespräch buchen.

Nicht um etwas zu entscheiden, sondern um gemeinsam zu prüfen, ob dieser Weg jetzt zu dir passt.


Wie das Intuitive Fasten entstanden ist und warum es bis heute trägt, erfährst du hier:

Wie alles begann

Vor zehn Jahren befand ich mich in einer persönlichen Ausnahme- und Notsituation.
Ich suchte nach einem Weg, meine Ernährung individueller, freudvoller und vor allem im Einklang mit meinem Wohlbefinden auszurichten.
Ohne komplizierte Regeln. Ohne Einschränkungen, Verbote oder dem Gefühl von Entbehrung.
Als freiheitsliebende, selbstbestimmte, feinfühlige Powerfrau war mir genau das besonders wichtig.
Und ich weiß heute: Da draußen gibt es viele wunderbare Frauen, die vielleicht gerade an dem Punkt stehen, an dem ich damals war 
und nach genau diesem Weg suchen, den ich zu jener Zeit, noch nichtsahnend, entwickelt habe.

 
 
Der Ausgangspunkt
 
Zu diesem Zeitpunkt war ich seit vier Jahren Nichtraucherin. In diesen vier Jahren nahm ich rund zehn Kilogramm zu. Interessanterweise waren es nicht die zehn Kilogramm mehr, die mich zunehmend störten. Im Gegenteil, das „Mehr“ an Susana in der Welt mochte ich sogar.

 
 
Was mich wirklich störte
 
Was mich zunehmend irritierte, war etwas anderes: die ungewohnte Einschränkung meiner körperlichen Bewegungsfreiheit.
Ich spürte sie besonders beim Tanzen, aber auch im Alltag, beim Fahrradfahren, beim Treppensteigen, durch eine schnellere Ermüdung der Muskulatur.
Hinzu kamen merkwürdige Beschwerden in Finger- und Fußgelenken, ein Spannungsgefühl, leichte Schmerzen, das ein oder andere sonderbare Wehwehchen.
Das kannte ich so nicht von mir, von meinem Körper. Und irgendwann war klar: Ich möchte etwas verändern.

 
 
Der Wunsch nach einem anderen Weg
 
Mein Wunsch war es, wieder in einen vertrauten, beweglicheren und leichteren Zustand zurückzukommen.
Und ja, das bedeutete auch: abnehmen. Aber wie?
Diäten und Radikalmethoden kamen für mich absolut nicht infrage. So viel war klar. Aber was dann?
 
Ich wünschte mir etwas, das mit weniger Aufwand und Vorbereitung auskommt als die meisten Fastenkonzepte es vorsehen.
Mit Arbeit und Kind musste es leicht umsetzbar und gut in den Alltag integrierbar sein.

Ich wollte weiterhin essen/ kauen dürfen, und lieber allmählich statt abrupt, dafür aber nachhaltig meinen Wohlfühlzustand und mein Wohlfühlgewicht erreichen.

 
 
Die Entstehung des Intuitiven Fastens
 
Eine Radikalmethode oder Diät, die mir vielleicht schnellen, temporären Erfolg gebracht hätte, bei der ich aber viele Tage lang nichts hätte essen dürfen, die womöglich mit großer Überwindung, hohem finanziellen und organisatorischem Aufwand verbunden gewesen wäre und sich nicht ohne Weiteres in mein alltägliches Leben integrieren ließe, das war in keinerlei Hinsicht für mich möglich.

Aus einem gewissen Leidensdruck, aus dieser inneren Not heraus, entstand meine Motivation und Inspiration, mich hinzusetzen und mir etwas Eigenes zu überlegen.
Etwas, das genau zu mir und meinen Vorstellungen passte.

Innerhalb von drei Tagen entwickelte ich ein Konzept, das ich innerhalb eines bestimmten Zeitraumes umsetzte.
Nein, ich fastete nicht lange Zeit am Stück. Ich fastete, wie es sich für mich persönlich richtig anfühlte und vor allem, mein Alltag es zuließ.
Ohne es zu diesem Zeitpunkt schon zu ahnen, formte sich hier das Konzept des Intuitiven Fastens.

 
 
Die Wirkung
 
Ein Ansatz mit konkreten, leicht umsetzbaren Schritten, bei dem gegessen werden darf, so viel und wann man möchte, der individuellen  Wünschen und Vorstellungen gerecht wird und richtig Freude macht.

Ich freue mich jedes Mal auf das nächste Fasten. Und das tue ich bis heute.
Es ist jedes Mal wieder, schon nach dem ersten Fastentag, spürbar für mich, wie gut es mir auf allen Ebenen tut.

All die Vorteile, die das Intuitive Fasten während der ersten Umsetzung mit sich brachte, waren zusätzliche, ungeahnte Überraschungen für mich.
Und ich durfte realisieren, dass ich ein richtig stimmiges Fastenkonzept entwickelt hatte.

Das Intuitive Fasten war geboren.

 
 
Ein innerer Kompass
 
Ein Konzept, das mich über das Loswerden körperlicher und mentaler „Schwere“ hinaus erfreulicherweise dafür sensibilisiert hat, welche Lebensmittel gut für mich sind und welche mir nicht gut tun.

Ich spüre seither schneller, welche Lebensmittel mir Energie und Vitalität geben und welche meinen Organismus schwächen oder mich „schwer“ machen.
Das Intuitive Fasten stärkt das Körperbewusstsein und ermöglicht darüber einen natürlichen, intuitiven Zugang zum Essen.
Ich erlebe das seit vielen Jahren und bin immer wieder neu dankbar dafür.

Denn für mich ist das das Tollste überhaupt: Das Intuitive Fasten ist wie ein innerer Kompass zu einem Teil meiner Selbst, meines Lebens geworden.

Und das kann es auch in deinem Leben werden.

 
 
Ein Lebensgefühl
 
Statt aus Regeln und äußeren Vorgaben heraus, folge ich mit dem Intuitiven Fasten der Stimme, den Signalen meines Körpers. Auf natürliche und selbstverständliche Weise, folge ich ohne Mühe und Überwindung den Bedürfnissen meines Körpers.
Intuitiv wissend, was mir und meinem Körper guttut.

Das Wohlfühlgewicht kann so zur Lebensgewohnheit, zum Lebensgefühl, zu leicht und selbst erschaffener Realität werden.
Es muss kein belastendes Thema mehr in deinem Leben sein. Es darf auch leicht gehen.
 
Heute sagt mir mein Körper, wann „es wieder dran ist“, ganz nach Bedarf.
Und ich kann meinen Fokus, je nachdem, was ich gerade brauche, immer wieder neu ausrichten.
Nach dem Winter dürfen die „Wärmespeicher“ wieder gehen.
Zum Sommer hin liebe ich es, mich leicht, fit und beweglich zu fühlen und meine geliebte Bewegung in der Natur zu erleben.
Du bist, was du isst.
Deshalb ernähre dich so, wie du sein möchtest.

Wenn du bis hierher gelesen hast und spürst, dass dich dieser Weg anspricht,
kannst du dir gern einen Termin für ein persönliches Gespräch buchen.